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Ein personalisierter Wein, ein spontanes iPhone-Foto und ein Gesicht, das seinen eigenen Weg ging. Die Geschichte der Bastardo-Weine verbindet Don Leone, Masseria Frattasi und Barrique 13 – und begann lange bevor die heutige Etikette 2018 entstand.

Ein Wein, den es so nur bei Don Leone gibt

Die Idee war eigentlich ganz einfach: Wer bei Don Leone einen Wein bestellt, sollte etwas im Glas haben, das eine eigene Identität trägt.

Franco Napoli, Besitzer der Restaurants Don Leone und Leo in Zürich, setzte deshalb schon früh auf personalisierte Weine. Gemeinsam mit Barrique 13 entstanden eigene Selektionen auf Basis von Weinen der Masseria Frattasi aus Kampanien, die Barrique 13 in die Schweiz importiert.

Einer davon war ein Aglianico del Taburno DOCG. Franco hatte für ihn längst einen Namen gefunden, der nicht unbedingt nach klassischer italienischer Weinetikette klang:

Rosso Bastardo.

Später kam eine Falanghina del Sannio DOP hinzu. Und mit ihr die Idee von Barrique 13, dem Rosso Bastardo ein weisses Gegenstück zur Seite zu stellen.

Der Bianco Bastardo war geboren.

Die Etiketten gab es schon lange vor 2018

Die Personalisierung der Weine begann nicht erst mit der Etikette, die wir heute kennen. Bereits Jahre zuvor hatte Barrique 13 für Don Leone verschiedene eigene Etiketten umgesetzt.

Dabei wurde ausprobiert, verändert und auch mit einem gewissen Augenzwinkern gestaltet.

Das Gesicht von Franco Napoli spielte dabei schon früh eine Rolle. Eine der früheren Varianten griff beispielsweise die unverkennbare Optik der italienischen Sportpresse auf. Andere Versionen waren wesentlich reduzierter.

Nicht jede dieser Etiketten war dafür gedacht, für immer zu bleiben. Sie waren vielmehr Teil einer Entwicklung: Die Flaschen sollten eine eigene Sprache sprechen und unverkennbar zu Don Leone gehören.

2018: Das Foto, aus dem die heutige Etikette entstand

Dann kam 2018.

Kein Fotoshooting. Kein Studio. Keine grosse Branding-Sitzung.

Ein iPhone genügte.

Barrique 13 machte spontan ein Foto von Franco Napoli. Frontal, direkt und mit einer Erscheinung, die jedem vertraut sein dürfte, der Franco schon einmal begegnet ist.

Aus diesem Foto entstand bei Barrique 13 eine reduzierte Schwarz-Weiss-Grafik. Gesichtszüge, Haare und Hemd wurden auf wenige markante Flächen reduziert – und aus einem Schnappschuss wurde das Motiv für die neue Etikette des Rosso Bastardo.

Es ist diese 2018 entstandene Gestaltung, die den Rosso Bastardo bis heute prägt.

Das heutige Etikett war damit nicht der Anfang der Bastardo-Geschichte. Es war vielmehr das Resultat einer Entwicklung, die bereits Jahre zuvor begonnen hatte.

Gerade nebeneinander wird sichtbar, wie unmittelbar Foto und Etikette miteinander verbunden sind.

Als das Gesicht die Flasche verliess

Damit hätte die Geschichte eigentlich enden können.

Tat sie aber nicht.

Franco gefiel die neue Gestaltung. Und das Motiv begann weiterzuleben. Die Bildsprache wurde später auch bei weiteren Weinen aufgegriffen und das Gesicht entwickelte sich über den ursprünglichen Rosso Bastardo hinaus zu einem wiederkehrenden visuellen Element im Umfeld von Don Leone.

Heute begegnet man dem Motiv deshalb, ohne zwangsläufig zu wissen, wo seine Geschichte begonnen hat.

Was heute viele ganz selbstverständlich mit Don Leone verbinden, entstand 2018 aus einem iPhone-Foto und einer Etikettenidee von Barrique 13 für den Rosso Bastardo.

Nicht als geplantes Corporate Design. Nicht als grosse Kampagne.

Sondern für eine Flasche Wein.

Rosso Bastardo & Bianco Bastardo: zwei Weine aus Kampanien

Hinter der Geschichte der Etiketten stehen aber vor allem zwei Weine.

Der Rosso Bastardo ist eine Selezione Don Leone auf Basis von Aglianico del Taburno DOCG der Masseria Frattasi. Aglianico gehört zu den grossen roten Rebsorten Süditaliens und steht am Monte Taburno für strukturierte, tiefgründige und langlebige Rotweine.

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Sein weisses Gegenstück ist der Bianco Bastardo, eine Falanghina del Sannio DOP der Masseria Frattasi. Frisch, mediterran und mit der lebendigen Art, für die Falanghina in Kampanien geschätzt wird.

→ Bianco Bastardo im Barrique 13 Shop entdecken

Zwei unterschiedliche Rebsorten. Zwei unterschiedliche Weine. Aber eine gemeinsame Geschichte zwischen Masseria Frattasi, Don Leone und Barrique 13.

Eine Etikette mit Geschichte

Im Weinhandel sprechen wir oft über Jahrgänge, Rebsorten, Böden und Kellerarbeit. Zu Recht – denn am Ende entscheidet immer das, was in der Flasche steckt.

Aber manchmal erzählt auch die Flasche selbst eine Geschichte.

Beim Bastardo führt sie zurück zu den ersten personalisierten Etiketten, zu verschiedenen Entwürfen und schliesslich zu einem spontanen Foto im Jahr 2018.

Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb dieses Gesicht bis heute funktioniert. Es entstand nicht am Reissbrett als Marke. Es entstand aus einer echten Zusammenarbeit, einem Wein und einer Idee.

Manche Etiketten werden gestaltet. Andere entwickeln ein Eigenleben.

Der Bastardo gehört zur zweiten Sorte.

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